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PUDU GT7

Präzisions-Spindelmähroboter für Sport- und hochwertige Rasenflächen: 1,60 m Schnittbreite, bis 8.000 m²/h, 5–50 mm Schnitthöhe, RTK/LiDAR/Vision und bis 12 Stunden Laufzeit.

PUDU GT7

Für Ihr Projekt wichtig.

Im Projekt klären

Gelände, Steigung, Bodenfestigkeit, Wetter, Arbeitsgrenzen, Navigation sowie Lade- und gegebenenfalls Entleerungspunkt.

Betrieb

Mähwerk bzw. Bürsten, Unterboden, Räder und Sensorik regelmäßig reinigen; Messer, Lager, Antrieb und Akku saison- und nutzungsabhängig warten.

Integration

Karten, Grenzen, RTK/GNSS oder andere Navigation sowie Lade-/Entleerungslogik am Standort einrichten und saisonal nachführen.

Pilot oder Einsatz prüfen

Eckdaten, die für den Einsatz zählen.

Ausgewählte öffentlich belegte Hersteller- oder Distributorangaben. Werte können je nach Konfiguration und Einsatzbedingungen abweichen.

Mähleistung

bis 8.000 m²/h

Schnittbreite

1,60 m

Schnitthöhe

5–50 mm

Laufzeit

8–12 h

Betrieb, Optionen & Integration.

Der Roboter ist nur ein Teil der Lösung. Laden, Versorgung, Gebäudezugänge und optionale Module bestimmen, wie autonom das System im Alltag wirklich arbeiten kann.

Laden & Docking

PUDU nennt rund 8 Stunden Standardladezeit mit 3 kW und optional etwa 4 Stunden Schnellladung mit 6 kW.

Versorgung / Station

Eine Wasser- oder Medienversorgung ist nicht erforderlich. Bei aktivierter Grasaufnahme muss ein sinnvoller Entleerprozess vorgesehen werden.

Türen & Zugang

Der GT7 ist für Sport- und hochwertige Rasenflächen ausgelegt. Zu prüfen sind Tore, Zufahrten und Übergänge zwischen Pflegezonen; Gebäudetüren gehören normalerweise nicht zum Einsatzkonzept.

Aufzüge & Etagen

Eine Aufzugsintegration ist für den typischen Outdoor-Einsatz des GT7 nicht relevant.

Module & Zubehör

Drei unabhängig gelagerte Spindelmähwerke mit acht oder elf Messern, wählbare Mährichtung und Spuroffset sowie Betrieb mit oder ohne aktive Grasaufnahme sind zentrale Ausstattungsmerkmale.

Vor Ort einplanen

RTK, LiDAR und Vision benötigen geeignete Standortbedingungen. Mit rund 900 kg Gewicht, 4WD und bis zu 30° Mähsteigung müssen Boden, Tragfähigkeit, RTK-Abdeckung, Engstellen, Lade- und Entleerpunkt geprüft werden.

Was bedeutet das im Projekt?

Der GT7 ist kein universeller Ersatz für jeden Großflächenmäher, sondern auf präzise Sport- und hochwertige Rasenpflege ausgelegt. Der Nutzen liegt in reproduzierbarer Schnitthöhe, Streifenbild und autonomer Mehrzonenpflege.

Herstellerangaben sind der Ausgangspunkt. Stations-, Tür- und Aufzugskompatibilität prüfen wir am konkreten Standort, bevor daraus eine Projektzusage wird.

Integration & Flottenbetrieb ansehen

PUDU GT7 im Einsatz.

Die folgenden Punkte zeigen, für welche Aufgaben und Bedingungen das System gedacht ist und wo genauer geprüft werden muss.

Präzisionsmähen statt klassischer Großflächenpflege

Der PUDU GT7 richtet sich an Sportplätze und hochwertige Rasenflächen, bei denen nicht nur Fläche, sondern Schnittqualität, Streifenbild und reproduzierbare Schnitthöhe wichtig sind. Er verwendet drei unabhängig gelagerte Spindelmähwerke statt eines klassischen Rotationsdecks.

Damit unterscheidet sich der GT7 klar vom GT5: Beide erreichen hohe Flächenleistungen, aber der GT7 adressiert anspruchsvollere Turf- und Sportanwendungen.

1,60 m Schnittbreite und 5 bis 50 mm Schnitthöhe

Die Schnittbreite beträgt 1,60 m. PUDU bietet Spindeln mit acht oder elf Messern und eine Schnitthöhe von 5 bis 50 mm. Einstellungen für Mährichtung, Winkel und Spuroffset ermöglichen geplante Streifenmuster.

Die drei schwimmend gelagerten Schneideinheiten folgen den Bodenkonturen unabhängig voneinander. Das soll auch auf leicht unebenen Flächen eine gleichmäßigere Schnitthöhe ermöglichen.

Bis zu 8.000 m²/h und 12 Stunden Betriebszeit

PUDU nennt bis zu 8.000 m²/h Mähleistung. Die deutsche Produktseite gibt 8 bis 12 Stunden Betriebszeit und bis zu 70.000 m² beziehungsweise 7 Hektar Fläche pro Ladung an.

Der GT7 besitzt einen 26-kWh-Akku. Standardladen dauert etwa 8 Stunden, optionales Schnellladen etwa 4 Stunden. Für Sportanlagen lässt sich der Betrieb dadurch in Pflegefenster außerhalb der Nutzung einplanen.

RTK, LiDAR und Vision für präzise Spurführung

Der GT7 kombiniert RTK, LiDAR und visuelle Sensorik. PUDU nennt eine RTK-Genauigkeit von ±2,5 cm. Das ist besonders für wiederholbare Bahnen und definierte Streifenmuster relevant.

Für tatsächliche RTK-Leistung sind Standort, Abschattung und Referenzinfrastruktur zu berücksichtigen. Gerade in Stadien, zwischen Gebäuden oder unter dichtem Baumbestand muss die Empfangssituation geprüft werden.

4WD und bis zu 30° Steigung

Der Allradantrieb soll auch auf unebenem Gelände Traktion sicherstellen. Die maximale Steigung beim Mähen wird mit 30° angegeben. Die Maschine wiegt mit Batterien rund 900 kg.

Wie beim GT5 sind deshalb Untergrund, Feuchtigkeit, Tragfähigkeit und Bodenschonung wichtige Kriterien. Auf empfindlichen Sportflächen ist nicht nur die mögliche Steigung, sondern auch der Einfluss des Fahrwerks auf den Rasen zu bewerten.

Mit oder ohne Aufnahme

Der GT7 kann im reinen Mähbetrieb oder mit aktiver Grasaufnahme arbeiten. Bei Sammlung erkennt das System einen vollen Behälter und kann nach der Entleerung die Aufgabe fortsetzen. Für leisen Betrieb kann der Saugmotor im Modus ohne Sammlung deaktiviert werden.

Wann der GT7 sinnvoll ist

  • Sport- oder hochwertige Rasenflächen benötigen reproduzierbare Schnittqualität.
  • Streifenmuster und präzise Schnitthöhe sind Teil des Pflegeziels.
  • Große Flächen rechtfertigen autonome mehrstündige Pflegezyklen.
  • RTK- und sichere Fahrbedingungen können am Standort hergestellt werden.

Für normale Großflächenpflege ist der GT5 oft die einfachere Plattform; für kompaktere Mehrzweckflächen der GT3.

Eine konkrete Anlage können wir über die Robotik-Potenzialprüfung bewerten.

Herstellerquelle

Technische Grundlage ist die aktuelle PUDU Produktseite zum GT7. Quellenstand: 24.09.2026.

Von der Auswahl in den Betrieb.

Einsatz prüfen

Wir klären Aufgabe, Umgebung, Ausnahmen, Arbeitsaufwand und Betriebskonzept, bevor das System festgelegt wird. Produktidee und reale Abläufe müssen zusammenpassen.

Demo & Piloteinsatz

Demo oder Pilot konzentrieren sich auf die Flächen, Wege, Übergaben oder Interaktionen, die für den späteren Einsatz kritisch sind.

Einführung & Go-live

Einrichtung, Inbetriebnahme, Infrastruktur, Einsatzzeiten und Zuständigkeiten werden auf den tatsächlichen Betrieb abgestimmt. Je nach System gehören Station, Wasser, Ladepunkte, Routen, Übergaben, Türen, Aufzüge oder Schnittstellen dazu.

Pflege im Alltag

Vor der Übergabe wird geklärt, welche regelmäßigen Sicht-, Reinigungs-, Nachfüll- oder Funktionskontrollen im Alltag nötig sind und wer sie übernimmt. Auch ein autonomes System bleibt ein technisches Arbeitsmittel, das gepflegt werden muss.

Wartung & Support

Planmäßige Wartung, Verschleißteile, Akkus, Software, Ersatzteilweg und Support werden passend zum System und zur Einsatzintensität organisiert. So bleibt nicht erst nach der ersten Störung offen, wer was übernimmt.

Passt dieses System zu Ihrer Aufgabe?

Robotik-Potenzial prüfen