Der CC1 Pro erweitert Reinigung um Wahrnehmung und Qualitätskontrolle
Der PUDU CC1 Pro verbindet die 4-in-1-Funktionen Kehren, Saugen, Staubwischen und Schrubben mit zusätzlicher KI-gestützter Wahrnehmung. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Abfahren einer Karte, sondern die Frage, wo tatsächlich Schmutz liegt und ob das Reinigungsergebnis ausreichend ist.
Für größere Objekte kann das interessant sein, wenn nicht jede Fläche immer gleich intensiv gereinigt werden soll oder wenn Reinigungsqualität digital nachvollziehbar werden soll.
Spot Cleaning statt jede Fläche gleich behandeln
PUDU nennt für vollständige Flächenreinigung 700 bis 1.000 m²/h und für KI-gestützte punktuelle Reinigung 1.500 bis 3.000 m²/h. Kamerabasierte Erkennung kann typische Verschmutzungen wie Flüssigkeiten oder Flecken identifizieren und daraus gezielte Reinigungswege ableiten.
Der Roboter kann außerdem Verschmutzungsgrad und Bodentyp erkennen und die Reinigungsintensität anpassen. Auf Hartboden werden andere Funktionen genutzt als auf Teppich. Das kann Wasser, Energie und Zeit sparen, muss aber im realen Objekt mit den dort typischen Verschmutzungen getestet werden.
Reinigungsergebnis wird während des Betriebs überprüft
Eine rückseitige KI-Kamera überwacht laut PUDU die Reinigungsleistung in Echtzeit. Verbleibende Flecken können eine Nachreinigung auslösen. Nach Aufgaben entstehen Heatmaps zu Schmutzschwerpunkten und hartnäckigen Bereichen.
Das ist für professionelle Reinigung relevant, weil sich Leistung damit stärker an Ergebnissen statt nur an gefahrenen Quadratmetern bewerten lässt. Trotzdem ersetzen solche Daten keine manuelle Qualitätskontrolle in Bereichen, die der Roboter nicht erreicht.
Technische Basis
Der CC1 Pro wiegt rund 75 kg und besitzt 15 Liter Frisch- sowie 15 Liter Schmutzwasser. Die Reinigungsbreite mit Seitenbürste beträgt 500 mm, die minimale Durchfahrtsbreite 70 cm. PUDU nennt rund 3 Stunden Ladezeit.
Je nach Modus werden bis zu 5 Stunden beim Schrubben oder Kehren und Saugen, 4 Stunden beim Teppichsaugen und bis zu 9 Stunden beim leisen Wischen angegeben.
Workstation und Gebäudeeinbindung
Mit optionaler Dockingstation werden Laden sowie Wasserbefüllung und -entleerung automatisiert; zusätzlich unterstützt die Station die Selbstreinigung von Walzenbürste und Sauglippe. PUDU nennt außerdem optionale E-Gate- und Aufzugssteuerung.
Für ein Projekt müssen diese Schnittstellen immer konkret gegen vorhandene Türen, Aufzüge, Netzwerke und Betreiberfreigaben geprüft werden. Eine Herstellerfunktion ist noch keine fertige Gebäudeintegration.
CC1 Pro oder CC1 Pro Disc?
Der CC1 Pro ist die vielseitigere 4-in-1-Plattform für unterschiedliche Bodenarten und Reinigungsformen. Der CC1 Pro Disc konzentriert sich dagegen auf Scheuern und Polieren mit Scheibentechnik. Der klassische CC1 bleibt interessant, wenn die grundlegende Vielseitigkeit wichtiger ist als die erweiterten KI-Funktionen.
Welche Variante wirtschaftlich passt, hängt von Boden, Verschmutzung, Flächenstruktur und täglichem Reinigungsplan ab. Die Objektprüfung für Reinigungsroboter strukturiert diese Fragen. Im ROI-Rechner für Reinigungsrobotik können Sie eine erste Szenariorechnung mit eigenen Betriebswerten erstellen; technische Eignung und zusätzliche Projektkosten werden separat geprüft. Nutzen Sie dafür unsere Robotik-Potenzialprüfung.
Herstellerquelle
Technische Grundlage ist die aktuelle PUDU Produktseite zum CC1 Pro. Quellenstand: 24.09.2026.
