Paletten autonom aufnehmen und transportieren
Der PUDU MP2000 ist für Palettenbewegungen in Produktion, Lager und Intralogistik ausgelegt. Mit bis zu 2.000 kg Traglast adressiert er Prozesse zwischen Wareneingang, Lager, Bereitstellung, Produktionslinie und Versand.
Für die Eignung reicht die Traglast allein nicht aus. Palette, Aufnahme, Gangbreite und Zielplatz müssen zusammenpassen.
Palettenart und Geometrie zuerst prüfen
Der MP2000 ist in Standard- und Narrow-Fork-Ausführung dokumentiert. Für europäische Paletten kann die Schmalgabel-Version mit 550 mm Gabelaußenbreite relevant sein. Auch die notwendige Gangbreite hängt von Palette und Aufnahmesituation ab.
Vor einer Empfehlung prüfen wir deshalb reale Ladungsträger, Stellplätze, Bodenübergänge sowie Start- und Zielpositionen.
Autonome Aufnahme verändert den Prozess
Der Hersteller beschreibt eine KI-gestützte Erkennung von Paletten und freien Bereichen. Im Betrieb braucht es trotzdem Regeln für belegte Zielplätze, abweichende Paletten und Störungen.
APIs, IoT-Anbindungen und Flottenfunktionen können die Einbindung in vorhandene Systeme unterstützen. Der tatsächliche Integrationsumfang richtet sich nach der IT- und Automationslandschaft.
Gute Voraussetzungen
- Palettenbewegungen treten häufig und planbar auf.
- Stapler-, Hubwagen- oder Personalzeit wird heute spürbar gebunden.
- Aufnahme- und Abgabepunkte lassen sich klar definieren.
- Gangbreiten und Bodenbedingungen passen zum autonomen Betrieb.
- Der Materialfluss bietet genügend Auslastung für ein Schwerlastsystem.
Für eine erste Einordnung vergleichen wir den Prozess auch mit leichteren Systemen wie T300 und T600.
