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PUDU T600

Autonomer Transportroboter für schwere innerbetriebliche Materialflüsse bis 600 kg. Interessant, wenn Wagen, Plattformen oder komplette Racks regelmäßig zwischen klar definierten Punkten bewegt werden.

PUDU T600

Für Ihr Projekt wichtig.

Im Projekt klären

Ladungsträger, Gewicht, Fahrbreiten, Übergabepunkte, Mischverkehr, Ladeorganisation und gewünschter Takt.

Betrieb

Lastaufnahme, Sensorik, Räder und Ladekontakte regelmäßig kontrollieren; Fahrwerk, Akku, Bremsen und Sicherheitstechnik planmäßig warten.

Integration

Übergaben, Verkehrsregeln und Ladepunkte definieren; je nach Projekt WMS-, MES-, ERP- oder VDA5050-Schnittstellen anbinden.

Pilot oder Einsatz prüfen

Eckdaten, die für den Einsatz zählen.

Ausgewählte öffentlich belegte Hersteller- oder Distributorangaben. Werte können je nach Konfiguration und Einsatzbedingungen abweichen.

Nutzlast

bis 600 kg

Mindestdurchfahrt

70 cm Series / 65 cm Underride

Betriebszeit

bis 12 h ohne Last

Integration

VDA5050 unterstützt

Betrieb, Optionen & Integration.

Der Roboter ist nur ein Teil der Lösung. Laden, Versorgung, Gebäudezugänge und optionale Module bestimmen, wie autonom das System im Alltag wirklich arbeiten kann.

Laden & Docking

Die T600-Serie unterstützt automatisches Aufladen und eine Batteriewechsel-Option. PUDU nennt bis zu 12 Stunden Laufzeit ohne Last und rund 2 Stunden Ladezeit von 0 auf 90 Prozent.

Versorgung / Station

Eine Medienversorgung ist nicht erforderlich. Für einen 24/7-Materialfluss stehen Energieversorgung, Ladeplatz und gegebenenfalls Batteriewechsel im Mittelpunkt.

Türen & Zugang

PUDU dokumentiert E-Gate-Steuerung, Pager-Aufruf und Verwaltung über PUDU Link. Damit können Türen bzw. Tore und Rufprozesse in einen automatisierten Materialfluss eingebunden werden.

Aufzüge & Etagen

Aufzugssteuerung wird ausdrücklich unterstützt. PUDU beschreibt für Mehr-Aufzug-Szenarien eine priorisierte Steuerung freier Aufzüge. Die konkrete Gebäudeintegration bleibt von Aufzug, Schnittstelle und Betreiberfreigabe abhängig.

Module & Zubehör

Die T600-Serie wird als Upright- und Underride-Variante angeboten. Die Upright-Version besitzt einen Griff-Assist-Schalter; bei der Underride-Version entfallen unter anderem Griff-Assist und Bodenprojektion. Die Auswahl richtet sich nach Ladungsträger und Übergabekonzept.

Vor Ort einplanen

Zu planen sind Ladungsträger, Übergabepunkte, Lade-/Batteriebereich, Route und Verkehrsbreite. PUDU nennt etwa 70 cm Mindestdurchfahrt für Upright und 65 cm für Underride ohne Last; tatsächliche Breite und Kurvenraum hängen vom Transportgut ab.

Was bedeutet das im Projekt?

Bei 600-kg-Transporten bestimmt nicht nur die Nutzlast den Erfolg. Variante, Rack-/Wagengeometrie, Aufzug- und Torsteuerung sowie Ladeorganisation entscheiden darüber, ob ein durchgängiger Materialfluss ohne manuelle Zwischenarbeit entsteht.

Herstellerangaben sind der Ausgangspunkt. Stations-, Tür- und Aufzugskompatibilität prüfen wir am konkreten Standort, bevor daraus eine Projektzusage wird.

Integration & Flottenbetrieb ansehen

PUDU T600 im Einsatz.

Die folgenden Punkte zeigen, für welche Aufgaben und Bedingungen das System gedacht ist und wo genauer geprüft werden muss.

Schwere Wagen und Racks autonom bewegen

Der PUDU T600 erweitert mobile Transportrobotik auf Lasten bis 600 kg. Er richtet sich an Produktions- und Logistikprozesse, in denen Wagen, Plattformen oder Racks regelmäßig zwischen definierten Bereichen bewegt werden.

Für die Auswahl zählt deshalb zuerst der Ladungsträger und erst danach die maximale Traglast.

Series oder Underride?

Die T600 Series ist für direkte Transporte mit geeigneten Aufbauten, Wagen oder Plattformen ausgelegt. Die niedrigere Underride-Variante fährt unter passende Racks, hebt sie an und setzt sie an anderer Stelle wieder ab.

Damit bestimmen Ladungsträger, Gangbreite und Rangierfläche, welche Variante zum Prozess passt.

Industrie-Transport braucht Integration

Für den T600 sind unter anderem VDA5050-Unterstützung und Möglichkeiten zur Anbindung an Leit- und IT-Systeme dokumentiert. Je nach Projekt können Aufträge aus ERP- oder MES-Umgebungen, Statusmeldungen sowie Türen oder Aufzüge relevant werden.

Bei mehreren Fahrzeugen kommen Verkehrsregeln, Prioritäten und Ladeplanung hinzu. Mehr zu diesen Themen finden Sie unter Integration & Flottenbetrieb.

Vor der Auswahl klären

  • Welcher Wagen, welches Rack oder welche Plattform wird bewegt?
  • Wie häufig fährt die Route und welche Zeit bindet sie heute?
  • Welche Gangbreiten, Kurven und Übergabeflächen stehen zur Verfügung?
  • Wie soll bei Blockaden oder Prozessabweichungen reagiert werden?
  • Welche IT- oder Gebäudeintegration wird tatsächlich benötigt?

Für eine erste Einordnung des Materialflusses können Sie die Robotik-Potenzialprüfung nutzen.

Von der Auswahl in den Betrieb.

Einsatz prüfen

Wir klären Aufgabe, Umgebung, Ausnahmen, Arbeitsaufwand und Betriebskonzept, bevor das System festgelegt wird. Produktidee und reale Abläufe müssen zusammenpassen.

Demo & Piloteinsatz

Demo oder Pilot konzentrieren sich auf die Flächen, Wege, Übergaben oder Interaktionen, die für den späteren Einsatz kritisch sind.

Einführung & Go-live

Einrichtung, Inbetriebnahme, Infrastruktur, Einsatzzeiten und Zuständigkeiten werden auf den tatsächlichen Betrieb abgestimmt. Je nach System gehören Station, Wasser, Ladepunkte, Routen, Übergaben, Türen, Aufzüge oder Schnittstellen dazu.

Pflege im Alltag

Vor der Übergabe wird geklärt, welche regelmäßigen Sicht-, Reinigungs-, Nachfüll- oder Funktionskontrollen im Alltag nötig sind und wer sie übernimmt. Auch ein autonomes System bleibt ein technisches Arbeitsmittel, das gepflegt werden muss.

Wartung & Support

Planmäßige Wartung, Verschleißteile, Akkus, Software, Ersatzteilweg und Support werden passend zum System und zur Einsatzintensität organisiert. So bleibt nicht erst nach der ersten Störung offen, wer was übernimmt.

Passt dieses System zu Ihrer Aufgabe?

Robotik-Potenzial prüfen