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PUDU SH1

Intelligenter handgeführter Wischsauger für ergänzende Boden- und Detailreinigung: 1.100–1.600 m²/h, 44 cm Arbeitsbreite, bis 100 Minuten Laufzeit und verschiedene Aufsätze.

PUDU SH1

Für Ihr Projekt wichtig.

Im Projekt klären

Restflächen, Wasserzugang, Lade- und Lagerplatz sowie der konkrete Anwenderprozess.

Betrieb

Tanks, Bürsten, Abstreifer und Filter nach Nutzung pflegen; Akku und mechanische Komponenten planmäßig prüfen.

Integration

Kein autonomes Mapping nötig; wichtig sind ein sauberer Lade-, Wasser- und Pflegeprozess als Ergänzung zur autonomen Reinigung.

Pilot oder Einsatz prüfen

Eckdaten, die für den Einsatz zählen.

Ausgewählte öffentlich belegte Hersteller- oder Distributorangaben. Werte können je nach Konfiguration und Einsatzbedingungen abweichen.

Reinigungsleistung

1.100–1.600 m²/h

Arbeitsbreite

44 cm

Laufzeit

70–100 min

Gewicht

17 kg

Betrieb, Optionen & Integration.

Der Roboter ist nur ein Teil der Lösung. Laden, Versorgung, Gebäudezugänge und optionale Module bestimmen, wie autonom das System im Alltag wirklich arbeiten kann.

Laden & Docking

Der SH1 ist ein handgeführtes Reinigungsgerät und kein autonomer Roboter. Er wird manuell geladen; PUDU nennt rund 2,5 Stunden Ladezeit.

Versorgung / Station

Frisch- und Schmutzwassertank fassen jeweils 4 Liter und werden manuell befüllt bzw. entleert.

Türen & Zugang

Der SH1 wird von einer Person geführt. Automatische Tür- oder Torintegration ist deshalb nicht erforderlich; relevant sind Durchgangsbreiten, Schwellen und die ergonomische Erreichbarkeit der zu reinigenden Bereiche.

Aufzüge & Etagen

Der SH1 nutzt Aufzüge wie ein manuell geführtes Reinigungsgerät. Eine technische Aufzugsintegration ist nicht erforderlich; Gewicht, Platz und sichere Handhabung im Aufzug sollten betrieblich berücksichtigt werden.

Module & Zubehör

Verschiedene Bürsten, Pads, Abstreifer und Aufsätze ermöglichen Boden-, Kanten-, vertikale und schwer zugängliche Reinigungsarbeiten. Eine innere Filterbox ist laut Hersteller separat erhältlich.

Vor Ort einplanen

Der SH1 benötigt keine Roboterroute oder Dockingstation. Relevant sind Lager-/Ladeplatz, Wasserzugang und ein sauberer Prozess für Tank-, Bürsten- und Abstreiferpflege.

Was bedeutet das im Projekt?

Der SH1 ist vor allem als Ergänzung zu autonomen Reinigungsrobotern wertvoll: große Flächen können automatisiert werden, während Restflächen und Detailarbeit produktiver manuell erledigt werden.

Herstellerangaben sind der Ausgangspunkt. Stations-, Tür- und Aufzugskompatibilität prüfen wir am konkreten Standort, bevor daraus eine Projektzusage wird.

Integration & Flottenbetrieb ansehen

PUDU SH1 im Einsatz.

Die folgenden Punkte zeigen, für welche Aufgaben und Bedingungen das System gedacht ist und wo genauer geprüft werden muss.

Kein autonomer Roboter – sondern eine sinnvolle Ergänzung

Der PUDU SH1 ist ein intelligenter, handgeführter Wischsauger. Er fährt nicht selbstständig durch das Gebäude und gehört deshalb nicht in dieselbe Kategorie wie CC1, ET1 oder BG1. Trotzdem ist er für Robotikprojekte relevant, weil autonome Reinigung immer Bereiche hinterlässt, die ein Mensch weiterhin bearbeiten muss.

Gerade Kanten, vertikale Flächen, kleine Nebenräume, schwer zugängliche Stellen oder punktuelle Nacharbeit können mit einem kompakten manuellen System effizienter erledigt werden als mit klassischem Mopp und Eimer.

1.100 bis 1.600 m²/h mit 44 cm Arbeitsbreite

PUDU gibt für den SH1 eine Reinigungsproduktivität von 1.100 bis 1.600 m²/h an. Die Arbeitsbreite beträgt 44 cm, der Abstreifer ist 49 cm breit. Das Gerät wiegt rund 17 kg.

Frisch- und Schmutzwassertank fassen jeweils 4 Liter. Die Laufzeit liegt laut Hersteller bei etwa 70 Minuten im Standardmodus und bis zu 100 Minuten im ECO-Modus; geladen wird in rund 2,5 Stunden.

Schrubben und direkt trocknen

Der SH1 kombiniert mechanische Bürstenarbeit mit Absaugung. PUDU nennt 27 kg Bürstendruck, 350 U/min und bis zu 20.000 Pa Saugleistung. Ziel ist, Schmutz zu lösen und Flüssigkeit unmittelbar wieder aufzunehmen.

Das kann gerade in kleineren Bereichen oder bei punktuellen Verschmutzungen deutlich schneller sein als manuelle Nassreinigung mit getrennten Arbeitsgängen.

Aufsätze erweitern den Einsatz

Mit verschiedenen Zubehörteilen kann der SH1 neben Bodenflächen auch vertikale Oberflächen, Kanten und schwer erreichbare Stellen bearbeiten. PUDU nennt unter anderem Glas, Fliesen, Spiegel und Fenster als mögliche Flächen.

Damit ist der SH1 besonders interessant als Ergänzung zu autonomen Reinigungsrobotern: Der Roboter übernimmt die großen wiederkehrenden Bereiche, während der SH1 für Restflächen und Detailarbeit genutzt wird.

Digitale Unterstützung für Anwender

Der Touchscreen zeigt System- und Verbrauchszustände an und kann Schulungsinhalte direkt am Gerät bereitstellen. Nach der Reinigung können Berichte zu Dauer, Wasserverbrauch und bearbeiteter Fläche erzeugt werden.

Das macht aus einem manuellen Gerät kein autonomes System, kann aber Einweisung und standardisierte Arbeitsabläufe unterstützen.

Wann der SH1 sinnvoll ist

  • Autonome Reinigung deckt große Flächen ab, aber Restbereiche bleiben manuell.
  • Ein klassischer Mopp soll durch ein produktiveres System ersetzt werden.
  • Vertikale oder schwer zugängliche Flächen gehören regelmäßig zur Aufgabe.
  • Wasserverbrauch und Reinigungsdaten sollen besser nachvollziehbar werden.

Für die Kombination mit autonomen Systemen beraten wir im Rahmen der Reinigungsrobotik und der Robotik-Potenzialprüfung.

Herstellerquelle

Technische Grundlage ist die aktuelle PUDU Produktseite zum SH1. Quellenstand: 24.09.2026.

Von der Auswahl in den Betrieb.

Einsatz prüfen

Wir klären Aufgabe, Umgebung, Ausnahmen, Arbeitsaufwand und Betriebskonzept, bevor das System festgelegt wird. Produktidee und reale Abläufe müssen zusammenpassen.

Demo & Piloteinsatz

Demo oder Pilot konzentrieren sich auf die Flächen, Wege, Übergaben oder Interaktionen, die für den späteren Einsatz kritisch sind.

Einführung & Go-live

Einrichtung, Inbetriebnahme, Infrastruktur, Einsatzzeiten und Zuständigkeiten werden auf den tatsächlichen Betrieb abgestimmt. Je nach System gehören Station, Wasser, Ladepunkte, Routen, Übergaben, Türen, Aufzüge oder Schnittstellen dazu.

Pflege im Alltag

Vor der Übergabe wird geklärt, welche regelmäßigen Sicht-, Reinigungs-, Nachfüll- oder Funktionskontrollen im Alltag nötig sind und wer sie übernimmt. Auch ein autonomes System bleibt ein technisches Arbeitsmittel, das gepflegt werden muss.

Wartung & Support

Planmäßige Wartung, Verschleißteile, Akkus, Software, Ersatzteilweg und Support werden passend zum System und zur Einsatzintensität organisiert. So bleibt nicht erst nach der ersten Störung offen, wer was übernimmt.

Passt dieses System zu Ihrer Aufgabe?

Robotik-Potenzial prüfen