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PUDU D9

Vollgroßer zweibeiniger Humanoid von PUDU: 170 cm, 42 Freiheitsgrade, bis zu 20 kg Nutzlast im Testumfeld, 2 m/s Gehgeschwindigkeit und taktile DH11-Hände.

PUDU D9

Für Ihr Projekt wichtig.

Einsatz

Anwendungen: Pilot- und Entwicklungsanwendungen
Branchen: Projektabhängig

Im Projekt klären

Klare Pilotaufgabe, reale Objekte, Arbeitsbereich, Sicherheitsgrenzen, Softwarestand, Ladeprozess und manueller Rückfallweg.

Betrieb

Gelenke, Hände oder Greifer, Sensorik und Akku regelmäßig kontrollieren; Wartung und Kalibrierung hersteller- und versionsabhängig planen.

Integration

Arbeitsbereich, Objekte, Netzwerk und Sicherheitslogik im Pilot einrichten; verfügbare Funktionen und Softwarestand vor jedem Projekt bestätigen.

Pilot oder Einsatz prüfen

Eckdaten, die für den Einsatz zählen.

Ausgewählte öffentlich belegte Hersteller- oder Distributorangaben. Werte können je nach Konfiguration und Einsatzbedingungen abweichen.

Höhe

170 cm

Freiheitsgrade

42

Nutzlast

bis 20 kg im Testumfeld

Gehgeschwindigkeit

bis 2 m/s

Betrieb, Optionen & Integration.

Der Roboter ist nur ein Teil der Lösung. Laden, Versorgung, Gebäudezugänge und optionale Module bestimmen, wie autonom das System im Alltag wirklich arbeiten kann.

Laden & Docking

PUDU nennt einen 15-Ah-Akku mit 0,72 kWh. Ein automatisches Lade- oder Batteriewechselsystem ist auf der aktuell geprüften D9-Produktseite nicht als Standardfunktion bestätigt.

Versorgung / Station

Eine Medienversorgung ist nicht erforderlich. Für Pilotprojekte sind Ladeprozess, sichere Abstellposition und Zugang für Service und Softwareupdates zu planen.

Türen & Zugang

Eine standardisierte automatische Tür- oder Torintegration ist für den D9 in den aktuell geprüften Herstellerunterlagen nicht als Serienfunktion bestätigt. Zugänge und physische Bedienhandlungen müssen im konkreten Pilot praktisch validiert werden.

Aufzüge & Etagen

Eine serienmäßige Aufzugsintegration ist für den D9 nicht als Standardfunktion bestätigt. Etagenübergreifende Einsätze erfordern daher eine eigene Integrations- und Sicherheitsbewertung.

Module & Zubehör

Der D9 nutzt PUDU DH11-Hände mit 11 Freiheitsgraden, davon sechs aktiv angetrieben, sowie zwölf taktile Erfassungsbereiche. RGB-, RGB-D-, taktile und IMU-Sensorik werden als Wahrnehmungsbasis genannt.

Vor Ort einplanen

Erforderlich sind ein klar definierter Pilotbereich, Sicherheitskonzept, ausreichender Bewegungsraum, geeignete Bodenverhältnisse und ein belastbarer Prozess für manuelle Eingriffe und Fehlerfälle.

Was bedeutet das im Projekt?

PUDU weist ausdrücklich darauf hin, dass einzelne in Werbematerialien gezeigte Funktionen noch nicht für Kunden verfügbar sein können und die ausgelieferte Version durch laufende Produktentwicklung abweichen kann. Funktionsumfang und Reifegrad werden deshalb vor jedem Projekt aktuell bestätigt.

Herstellerangaben sind der Ausgangspunkt. Stations-, Tür- und Aufzugskompatibilität prüfen wir am konkreten Standort, bevor daraus eine Projektzusage wird.

Integration & Flottenbetrieb ansehen

PUDU D9 im Einsatz.

Die folgenden Punkte zeigen, für welche Aufgaben und Bedingungen das System gedacht ist und wo genauer geprüft werden muss.

Vollgroßer zweibeiniger Humanoid von PUDU

Der PUDU D9 ist PUDUs vollgroße humanoide Plattform mit zweibeiniger Fortbewegung, zwei Armen und taktilen Händen. Mit 170 cm Körperhöhe und menschenähnlichen Proportionen zielt das System auf Aufgaben, die in einer für Menschen gebauten Umgebung stattfinden.

Für ANIQMA ist der D9 deshalb vor allem als Zukunfts- und Pilotplattform relevant. Die spannende Frage ist nicht, ob er menschlich aussieht, sondern welche klar abgegrenzten Aufgaben heute bereits zuverlässig genug für einen realen Versuch sind.

42 Freiheitsgrade und bis zu 20 kg Nutzlast im Testumfeld

PUDU nennt 42 Freiheitsgrade, ein Gewicht von 65 kg und eine maximale Gelenkdrehkraft von 352 N·m. Die maximale Nutzlast wird mit 20 kg im Testumfeld angegeben, davon 10 kg pro Arm.

Die maximale Gehgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 2 m/s. Solche Maximalwerte beschreiben die Plattform, sagen aber noch wenig über die sichere und reproduzierbare Geschwindigkeit einer konkreten Arbeitsaufgabe aus.

PUDU DH11 mit taktiler Wahrnehmung

Der D9 nutzt PUDU DH11-Hände. Jede Hand verfügt über 11 Freiheitsgrade, davon sechs aktiv angetrieben, sowie zwölf taktile Erfassungsbereiche. Dadurch sollen feinere Greif- und Manipulationsaufgaben möglich werden.

Bei produktiver Manipulation entscheiden jedoch Objektform, Reibung, Lageerkennung, zulässige Kräfte und Fehlerszenarien. Deshalb muss jede Greifaufgabe mit den realen Werkstücken oder Gegenständen getestet werden.

Multimodale Wahrnehmung und 275 TOPS Rechenleistung

PUDU nennt RGB-, RGB-D-, taktile und IMU-Sensorik sowie 275 TOPS Rechenleistung. Die Plattform soll visuelle, taktile und weitere Sensordaten für Navigation, Interaktion und Manipulation kombinieren.

Das eröffnet Perspektiven für Aufgaben, die Wahrnehmung und Handhabung verbinden. Gleichzeitig ist genau diese Kombination technisch anspruchsvoller als ein fest programmierter Spezialroboter.

Reifegrad bewusst nüchtern einordnen

PUDU weist auf der Produktseite ausdrücklich darauf hin, dass einzelne in Werbematerialien gezeigte Funktionen noch nicht für Kunden verfügbar sein können. Außerdem wird das Produkt kontinuierlich weiterentwickelt und die ausgelieferte Version kann von Präsentationsmaterial abweichen.

Für ANIQMA ist das ein wichtiger Punkt: Beim D9 würden wir Funktionsumfang, Softwarestand, Sicherheit und kommerzielle Verfügbarkeit vor jedem Pilotprojekt konkret bestätigen. Wo eine spezialisierte Robotiklösung heute zuverlässiger und wirtschaftlicher arbeitet, bleibt diese die erste Wahl.

Wann ein D9-Pilot sinnvoll sein kann

  • Eine Aufgabe verlangt wirklich menschenähnliche Reichweite oder Manipulation.
  • Der Prozess lässt sich klar eingrenzen und sicher testen.
  • Der Erkenntnisgewinn rechtfertigt den höheren Entwicklungs- und Integrationsaufwand.
  • Unternehmen wollen früh praktische Erfahrung mit humanoider Robotik aufbauen.

Mehr zur Einordnung finden Sie unter Humanoide Robotik. Für konkrete Pilotideen können Sie die Robotik-Potenzialprüfung nutzen.

Herstellerquelle

Technische Grundlage ist die aktuelle PUDU Produktseite zum D9. Quellenstand: 24.09.2026.

Von der Auswahl in den Betrieb.

Einsatz prüfen

Wir klären Aufgabe, Umgebung, Ausnahmen, Arbeitsaufwand und Betriebskonzept, bevor das System festgelegt wird. Produktidee und reale Abläufe müssen zusammenpassen.

Demo & Piloteinsatz

Demo oder Pilot konzentrieren sich auf die Flächen, Wege, Übergaben oder Interaktionen, die für den späteren Einsatz kritisch sind.

Einführung & Go-live

Einrichtung, Inbetriebnahme, Infrastruktur, Einsatzzeiten und Zuständigkeiten werden auf den tatsächlichen Betrieb abgestimmt. Je nach System gehören Station, Wasser, Ladepunkte, Routen, Übergaben, Türen, Aufzüge oder Schnittstellen dazu.

Pflege im Alltag

Vor der Übergabe wird geklärt, welche regelmäßigen Sicht-, Reinigungs-, Nachfüll- oder Funktionskontrollen im Alltag nötig sind und wer sie übernimmt. Auch ein autonomes System bleibt ein technisches Arbeitsmittel, das gepflegt werden muss.

Wartung & Support

Planmäßige Wartung, Verschleißteile, Akkus, Software, Ersatzteilweg und Support werden passend zum System und zur Einsatzintensität organisiert. So bleibt nicht erst nach der ersten Störung offen, wer was übernimmt.

Passt dieses System zu Ihrer Aufgabe?

Robotik-Potenzial prüfen