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PUDU BG1

Autonomer Großflächen-Reinigungsroboter mit Kehr- und Scheuerfunktion, bis zu 2.000 m²/h flächendeckender Reinigung, 7,5 Stunden Laufzeit und optionaler Workstation.

PUDU BG1

Für Ihr Projekt wichtig.

Im Projekt klären

Boden, typische Verschmutzung, Engstellen, Reinigungsfenster sowie Lade-, Stations- und gegebenenfalls Wasserkonzept.

Betrieb

Tanks bzw. Behälter, Bürsten, Sauglippen, Filter und Sensorik regelmäßig pflegen; Verschleißteile, Fahrwerk und Akku planmäßig warten.

Integration

Karten, Zonen und Lade-/Stationslogik einrichten; Wasser, Türen, Aufzüge oder weitere Gebäudeintegration modellabhängig prüfen.

Pilot oder Einsatz prüfen

Eckdaten, die für den Einsatz zählen.

Ausgewählte öffentlich belegte Hersteller- oder Distributorangaben. Werte können je nach Konfiguration und Einsatzbedingungen abweichen.

Reinigungsleistung

bis 2.000 m²/h flächendeckend

Betriebszeit

bis 7,5 h

Mindestdurchfahrt

85 cm

Wassertanks

75 L Frisch / 60 L Schmutz

Betrieb, Optionen & Integration.

Der Roboter ist nur ein Teil der Lösung. Laden, Versorgung, Gebäudezugänge und optionale Module bestimmen, wie autonom das System im Alltag wirklich arbeiten kann.

Laden & Docking

Unbeaufsichtigter Betrieb wird laut PUDU mit einer optionalen Workstation unterstützt. Ladeorganisation und Stationszugang müssen in der Routen- und Betriebsplanung berücksichtigt werden.

Versorgung / Station

Für weitgehend unbeaufsichtigten Betrieb ist die optionale Workstation vorgesehen. Strom, Frischwasser, Abwasser und ausreichend Stations- und Rangierfläche gehören deshalb zur Objektplanung.

Türen & Zugang

PUDU dokumentiert optionale Kommunikation mit elektronischen Toren. Die konkrete technische Anbindung und Betreiberfreigabe werden für das jeweilige Objekt separat geprüft.

Aufzüge & Etagen

PUDU dokumentiert optionale Aufzugskommunikation. Steuerung, Schnittstelle, Funkabdeckung, Sicherheitslogik und Betreiberfreigabe müssen projektbezogen bestätigt werden.

Module & Zubehör

Der BG1 unterstützt Kehren und Scheuern in einem Arbeitsgang, Kantenscheuern sowie automatische Dosierung von zwei Reinigungsmitteln. Staubwischen und Polieren nennt PUDU als optionale Funktionen.

Vor Ort einplanen

Mit etwa 344 kg, 85 cm Mindestdurchfahrt sowie 75/60-Liter-Wassertanks benötigt der BG1 großzügige Wege und ausreichend Rangierfläche. Für die Workstation sind zusätzlich Wasser-, Abwasser- und Stromanschlüsse zu berücksichtigen.

Was bedeutet das im Projekt?

Die aktuelle PUDU-Tabelle zeigt bei BG1 und BG1 Pro viele gleiche Reinigungsdaten. Dokumentierte Unterschiede liegen unter anderem bei Navigation und maximaler Fahrgeschwindigkeit. Die Variantenwahl sollte deshalb aus Umgebung und Betriebskonzept abgeleitet werden.

Herstellerangaben sind der Ausgangspunkt. Stations-, Tür- und Aufzugskompatibilität prüfen wir am konkreten Standort, bevor daraus eine Projektzusage wird.

Integration & Flottenbetrieb ansehen

PUDU BG1 im Einsatz.

Die folgenden Punkte zeigen, für welche Aufgaben und Bedingungen das System gedacht ist und wo genauer geprüft werden muss.

Großflächenreinigung mit 550 mm Scheuerbreite

Der PUDU BG1 ist für große gewerbliche Bodenflächen ausgelegt. Kehren und Scheuern werden in einem Arbeitsgang kombiniert, ergänzt um Kantenscheuern, automatische Dosierung von zwei Reinigungsmitteln sowie optionales Staubwischen und Polieren.

PUDU gibt für die flächendeckende Reinigung bis zu 2.000 m²/h und für punktuelle Reinigung bis zu 6.000 m²/h an. Entscheidend für ein Projekt ist, welcher Anteil dieser theoretischen Leistung auf der tatsächlichen Fläche mit ihren Wegen, Regalen, Verkehrszeiten und Sperrbereichen nutzbar bleibt.

Große Tanks und lange Einsatzzeiten

Der BG1 besitzt einen 75-Liter-Frischwassertank und einen 60-Liter-Schmutzwassertank. Die Betriebszeit beim Kehren und Scheuern nennt PUDU mit maximal 7,5 Stunden. Die Reinigungsbreite beträgt 550 mm beziehungsweise 708 mm mit Seitenbürsten.

Mit etwa 344 kg und Abmessungen von 1195 × 760 × 1303 mm inklusive Saugbalken ist der BG1 klar für großzügigere Verkehrsflächen gedacht. Die Mindestdurchfahrt liegt laut Hersteller bei 85 cm.

Navigation und Gebäudeeinbindung

Für den BG1 nennt PUDU LiDAR plus 3D-VSLAM-Fusionspositionierung. Die Fahrgeschwindigkeit liegt bei 0,2 bis 1,0 m/s. Unterstützt werden 4G, Wi-Fi und Bluetooth; Kommunikation mit elektronischen Toren und Aufzügen ist optional vorgesehen.

Eine dokumentierte Schnittstelle bedeutet noch keine fertige Gebäudeintegration. Tor- und Aufzugssteuerung, Netzwerk, Betreiberfreigaben und Verhalten bei Störungen müssen für das jeweilige Objekt geprüft werden.

Unbeaufsichtigter Betrieb mit Workstation

PUDU weist für den BG1 einen unbeaufsichtigten Betrieb in Verbindung mit einer optionalen Workstation aus. Damit werden Lade- und Versorgungsprozesse Teil der Anlagenplanung. Strom, Wasser, Abwasser, Stationsfläche und Rangierbereich sollten von Beginn an in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einbezogen werden.

BG1 und BG1 Pro unterscheiden

Die aktuelle PUDU-Spezifikation weist bei vielen mechanischen und reinigungsbezogenen Kerndaten gleiche Werte für BG1 und BG1 Pro aus. Dokumentierte Unterschiede liegen unter anderem in der Navigationsbezeichnung und der maximalen Fahrgeschwindigkeit: Beim BG1 nennt PUDU LiDAR plus 3D VSLAM und bis zu 1,0 m/s, beim BG1 Pro 3D-LiDAR plus 3D VSLAM und bis zu 1,2 m/s.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt deshalb nicht nur von der Fläche ab, sondern von Umgebung, Wahrnehmungsanforderungen, Betriebsweise und der konkret angebotenen Ausstattung. Zum Vergleich: PUDU BG1 Pro.

Wann der BG1 interessant wird

  • Große, zusammenhängende Bodenflächen werden regelmäßig gereinigt.
  • Breite Wege und ausreichende Rangierflächen sind vorhanden.
  • Lange Reinigungsfenster oder ein weitgehend unbeaufsichtigter Betrieb sind vorgesehen.
  • Wasser- und Ladeversorgung können über eine Station organisiert werden.
  • Gebäudezugänge wie Tore oder Aufzüge sollen bei Bedarf integriert werden.

Für die Objektprüfung können Sie die Robotik-Potenzialprüfung nutzen.

Herstellerquelle

Technische Grundlage dieser Einordnung ist die aktuelle PUDU Produktseite zur BG1-Serie. PUDU weist ausdrücklich darauf hin, dass die allgemeinen Webseitenbilder überwiegend den BG1 Pro zeigen; das hier verwendete Produktbild stammt aus der modellspezifischen BG1-Spezifikation derselben Herstellerseite. Quellenstand: 24.09.2026.

Von der Auswahl in den Betrieb.

Einsatz prüfen

Wir klären Aufgabe, Umgebung, Ausnahmen, Arbeitsaufwand und Betriebskonzept, bevor das System festgelegt wird. Produktidee und reale Abläufe müssen zusammenpassen.

Demo & Piloteinsatz

Demo oder Pilot konzentrieren sich auf die Flächen, Wege, Übergaben oder Interaktionen, die für den späteren Einsatz kritisch sind.

Einführung & Go-live

Einrichtung, Inbetriebnahme, Infrastruktur, Einsatzzeiten und Zuständigkeiten werden auf den tatsächlichen Betrieb abgestimmt. Je nach System gehören Station, Wasser, Ladepunkte, Routen, Übergaben, Türen, Aufzüge oder Schnittstellen dazu.

Pflege im Alltag

Vor der Übergabe wird geklärt, welche regelmäßigen Sicht-, Reinigungs-, Nachfüll- oder Funktionskontrollen im Alltag nötig sind und wer sie übernimmt. Auch ein autonomes System bleibt ein technisches Arbeitsmittel, das gepflegt werden muss.

Wartung & Support

Planmäßige Wartung, Verschleißteile, Akkus, Software, Ersatzteilweg und Support werden passend zum System und zur Einsatzintensität organisiert. So bleibt nicht erst nach der ersten Störung offen, wer was übernimmt.

Passt dieses System zu Ihrer Aufgabe?

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