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PUDU D5

Industrie-tauglicher autonomer Vierbeinroboter für Inspektion, Gelände und mobile Spezialaufgaben. Als D5 mit Beinen oder D5-W mit Rad-Bein-Konfiguration, IP67, 20–30 kg Geh-Nutzlast und autonomer Navigation.

PUDU D5

Für Ihr Projekt wichtig.

Im Projekt klären

Route, Gelände, Stufen, Gefahrenbereiche, Funkabdeckung, Sensorpaket, Datenfluss und Ladeorganisation.

Betrieb

Füße oder Räder, Gelenke, Kameras und Sensorfenster regelmäßig kontrollieren; Akku, Antriebe und Sensorik planmäßig warten.

Integration

Missionsrouten, Messpunkte, Netzwerk und Auswertung einrichten; Türen, Aufzüge und Zusatzsensorik projektbezogen integrieren.

Pilot oder Einsatz prüfen

Eckdaten, die für den Einsatz zählen.

Ausgewählte öffentlich belegte Hersteller- oder Distributorangaben. Werte können je nach Konfiguration und Einsatzbedingungen abweichen.

Geh-Nutzlast

20–30 kg

Betriebszeit

2–2,5 h D5 / 2–3 h D5-W

Stufenhöhe

bis 30 cm D5 / 25 cm D5-W

Schutzart

IP67

Betrieb, Optionen & Integration.

Der Roboter ist nur ein Teil der Lösung. Laden, Versorgung, Gebäudezugänge und optionale Module bestimmen, wie autonom das System im Alltag wirklich arbeiten kann.

Laden & Docking

PUDU führt eine Ladestation als optionales Zubehör für die D5-Serie. Ob und wie autonomes Andocken in der konkret gelieferten Konfiguration unterstützt wird, muss projektbezogen anhand der aktuellen Produktdokumentation geprüft werden.

Versorgung / Station

Eine Medienversorgung wie Wasser oder Reinigungsmittel ist nicht erforderlich. Für längere Einsätze sind Ladeort, Energieversorgung und gegebenenfalls betriebliche Ladefenster zu planen.

Türen & Zugang

Die D5-Serie ist gerade für unebene Zugänge, Stufen und wechselnde Untergründe interessant. Eine konkrete automatische Tür- oder Torintegration ist auf der aktuellen Produktseite nicht als Standardfunktion dokumentiert und wird deshalb projektbezogen geprüft.

Aufzüge & Etagen

Eine standardisierte Aufzugsintegration ist in den aktuell geprüften Herstellerunterlagen nicht bestätigt. Für Etagenbetrieb müssten Aufzug, Steuerung, Kommunikationsweg und Sicherheitsfreigaben separat bewertet werden.

Module & Zubehör

PUDU nennt unter anderem Inspektions-Gimbal, Metall-Lieferbox und Ladestation als optionale Erweiterungen. Zusätzlich werden SDK, Entwicklerdokumentation und Integrationsunterstützung für kundenspezifische Anwendungen angeboten.

Vor Ort einplanen

Zu prüfen sind Gelände und Untergrund, Stufen und Engstellen, Sicherheitsbereiche, Funk- bzw. Netzwerkabdeckung, Ladeplatz, Sensor- und Nutzlastkonzept sowie der Datenfluss in die nachgelagerten Systeme. Für Outdoor-Einsätze sind Witterung und saisonale Bedingungen mit zu bewerten.

Was bedeutet das im Projekt?

Die Variantenwahl ist zentral: Der D5 mit Fußkontakten ist stärker auf schwierige Trittflächen, Treppen und enge Kontaktpunkte ausgelegt; der D5-W priorisiert effizientes Fahren über gemischte, überwiegend befahrbare Flächen. Funktionsumfang und Zubehör müssen wegen laufender Produktentwicklung vor jedem Pilotprojekt aktuell bestätigt werden.

Herstellerangaben sind der Ausgangspunkt. Stations-, Tür- und Aufzugskompatibilität prüfen wir am konkreten Standort, bevor daraus eine Projektzusage wird.

Integration & Flottenbetrieb ansehen

PUDU D5 im Einsatz.

Die folgenden Punkte zeigen, für welche Aufgaben und Bedingungen das System gedacht ist und wo genauer geprüft werden muss.

Vierbeinige Robotik für Inspektion, Gelände und Spezialaufgaben

Der PUDU D5 ist ein autonomer Vierbeinroboter für anspruchsvolle, unstrukturierte und teilweise outdoor geprägte Einsatzumgebungen. PUDU positioniert die D5-Serie für Inspektion, Sicherheit, Logistik, Forschung und weitere mobile Spezialaufgaben. Im ANIQMA-Portfolio gehört der D5 deshalb nicht in die Kategorie klassischer Service- oder Transportroboter, sondern zu Inspektion & mobiler Spezialrobotik.

Der häufig verwendete Begriff „Robodog“ beschreibt die Bauform anschaulich, greift fachlich aber zu kurz: Entscheidend sind autonome Navigation, Geländegängigkeit, Sensorik und die Möglichkeit, zusätzliche Nutzlast oder Inspektionshardware mitzuführen.

D5 oder D5-W?

Die D5-Serie gibt es in zwei Varianten. Der PUDU D5 nutzt Beine mit Fußkontakten und ist für schwierigere Trittflächen, Treppen und enge Kontaktpunkte ausgelegt. Der PUDU D5-W kombiniert Beine mit Rädern und ist stärker auf effizientes Fahren über gemischte, überwiegend befahrbare Flächen ausgerichtet.

Beide Varianten messen im Stand 900 × 543 × 572 mm und wiegen mit Batterie rund 61 beziehungsweise 62 kg. Die kontinuierliche Geh-Nutzlast gibt PUDU mit 20 bis 30 kg an. Für den D5 nennt der Hersteller bis zu 2 bis 2,5 Stunden Betriebszeit, für den D5-W bis zu 2 bis 3 Stunden.

Gelände, Stufen und Witterung

Der D5 ist für Umgebungen gedacht, in denen klassische Radplattformen an Grenzen kommen. Laut aktuellem Produktflyer bewältigt der D5 kontinuierliche Stufen bis 30 cm, der D5-W bis 25 cm. Bei Steigungen nennt PUDU für den D5 bis 25° bergauf und 45° bergab, für den D5-W bis 30° bergauf und 45° bergab.

Die Serie ist mit IP67 angegeben und für einen Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis 55 °C spezifiziert. Damit wird sie besonders für technische Anlagen, Außenbereiche und wechselnde Umgebungsbedingungen interessant. Wie bei allen Herstellerwerten gilt: tatsächliche Fahrbarkeit, Trittsicherheit und Reichweite müssen im konkreten Gelände geprüft werden.

Autonome Navigation und 360°-Wahrnehmung

Zur Standardkonfiguration gehören zwei hochauflösende 3D-LiDAR-Sensoren und vier Fischaugenkameras. PUDU nennt für die Serienausstattung zwei 96-Zeilen-LiDARs; für besondere Anforderungen ist laut Hersteller ein Upgrade auf zwei 192-Zeilen-LiDARs möglich.

Die Rechenplattform kombiniert NVIDIA Jetson Orin AGX 64 GB mit RK3588 und wird mit bis zu 275 TOPS angegeben. Unterstützt werden autonome Navigation, autonomes Folgen sowie Steuerung per Fernbedienung, Sprache, Gesten und cloudbasierter Missionssteuerung. Für reale Projekte ist entscheidend, welche dieser Funktionen in der tatsächlich gelieferten Softwareversion freigegeben sind.

Inspektionsplattform statt fest definierter Einzweck-Roboter

Der D5 ist als offene Plattform gedacht. PUDU nennt unter anderem Inspektions-Gimbals, Lieferboxen und eine Ladestation als optionale Erweiterungen. Für kundenspezifische Anwendungen stehen laut Hersteller außerdem SDK und Integrationsunterstützung zur Verfügung.

Damit kann der Vierbeinroboter zum Beispiel interessant werden, wenn Kameras, Wärmebildtechnik oder andere Sensorik wiederkehrend entlang einer Route bewegt werden sollen. Der eigentliche Nutzen entsteht dann nicht aus der Bewegung selbst, sondern aus der verlässlichen Datenerfassung, Auswertung und Einbindung in den Betriebsprozess.

Wann der PUDU D5 interessant wird

  • Kontroll- und Inspektionsrouten führen über unebene Flächen, Stufen oder wechselnde Untergründe.
  • Radplattformen scheitern an Gelände, Kanten oder schmalen Trittflächen.
  • Sensorik oder andere Nutzlast soll mobil mitgeführt werden.
  • Routen wiederholen sich regelmäßig und die erfassten Daten haben einen klaren betrieblichen Zweck.
  • Remote-Sicht, Fernsteuerung oder autonome Navigation sollen in ein Inspektionskonzept eingebunden werden.

Vor einem Pilotprojekt klären

Bei Vierbeinrobotik bestimmen Gelände, Sicherheitsbereiche, Funk- und Netzwerkabdeckung, Ladeorganisation, Sensorpaket und Datenfluss den Aufwand mindestens so stark wie die reine Mobilität. Auch Treppenbreite, Oberflächen, nasse oder lose Untergründe und Begegnungen mit Personen oder Fahrzeugen gehören in die Vorprüfung.

Außerdem weist PUDU ausdrücklich darauf hin, dass einzelne in Werbematerialien gezeigte Funktionen noch nicht für Kunden verfügbar sein können und sich die ausgelieferte Version durch laufende Produktentwicklung ändern kann. Deshalb prüfen wir Funktionsumfang und Zubehör immer für die konkrete Projektkonfiguration.

Einen konkreten Einsatz können Sie über die Robotik-Potenzialprüfung gemeinsam mit ANIQMA strukturieren.

Herstellerquellen

Technische Grundlage dieser Einordnung sind die aktuelle PUDU Produktseite zur D5-Serie, der offizielle Produktflyer sowie der PUDU Official Store. Quellenstand: 24.09.2026.

PUDU D5-W mit Rädern und Fahrwerk in Nahaufnahme

D5-W aus nächster Nähe.

Unser eigenes Foto zeigt die Räder und das Fahrwerk der Radvariante. So wird der konstruktive Unterschied zum D5 mit Fußkontakten sichtbar.

Von der Auswahl in den Betrieb.

Einsatz prüfen

Wir klären Aufgabe, Umgebung, Ausnahmen, Arbeitsaufwand und Betriebskonzept, bevor das System festgelegt wird. Produktidee und reale Abläufe müssen zusammenpassen.

Demo & Piloteinsatz

Demo oder Pilot konzentrieren sich auf die Flächen, Wege, Übergaben oder Interaktionen, die für den späteren Einsatz kritisch sind.

Einführung & Go-live

Einrichtung, Inbetriebnahme, Infrastruktur, Einsatzzeiten und Zuständigkeiten werden auf den tatsächlichen Betrieb abgestimmt. Je nach System gehören Station, Wasser, Ladepunkte, Routen, Übergaben, Türen, Aufzüge oder Schnittstellen dazu.

Pflege im Alltag

Vor der Übergabe wird geklärt, welche regelmäßigen Sicht-, Reinigungs-, Nachfüll- oder Funktionskontrollen im Alltag nötig sind und wer sie übernimmt. Auch ein autonomes System bleibt ein technisches Arbeitsmittel, das gepflegt werden muss.

Wartung & Support

Planmäßige Wartung, Verschleißteile, Akkus, Software, Ersatzteilweg und Support werden passend zum System und zur Einsatzintensität organisiert. So bleibt nicht erst nach der ersten Störung offen, wer was übernimmt.

Passt dieses System zu Ihrer Aufgabe?

Robotik-Potenzial prüfen