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Wissen · Stand 18.10.2026

Aus Überzeugung gegründet: Wie aus einer Idee ANIQMA wurde

Eine gemeinsame Vision, drei Gründungsunternehmen und der Wille, Robotik praktisch mitzugestalten: die Geschichte hinter ANIQMA.

Das ANIQMA-Team mit einem humanoiden Roboter – bearbeitetes Teamfoto

Einordnung

Warum wurde aus einer spontanen Idee ein eigenes Robotikunternehmen? Unsere Gründungsgeschichte verbindet die Menschen hinter ANIQMA mit dem Anspruch, technologische Entwicklung in sinnvolle Anwendungen für Kunden zu übersetzen.

Fachliche Einordnung: ANIQMA

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ANIQMA begann mit einer unerwarteten Anfrage – und mit der gemeinsamen Überzeugung, dass Robotik unseren Alltag grundlegend verändern könnte. Rudolf Braun und seine Mitstreiter wollten diese Entwicklung aktiv mitgestalten. Aus dem ersten Impuls wurde innerhalb weniger Wochen ein eigenständiges Unternehmen.

Hinter dieser Entscheidung steht die Überzeugung, dass Unternehmen beim Einsatz professioneller Robotik Partner brauchen, die Technik und betriebliche Abläufe zusammenbringen. Dazu gehört der Blick auf humanoide Systeme ebenso wie die konkrete Arbeit mit Reinigungs-, Service- und Transportrobotern. ANIQMA verbindet beides: eine langfristige Vision und den Anspruch, schon heute sinnvolle Anwendungen in den Betrieb zu bringen.

Ein unerwarteter Impuls trifft auf einen vertrauten Gedanken

Der konkrete Anstoß kam von Terra Robotics. Das Unternehmen sprach Rudolf Braun auf eine Zusammenarbeit an. Für ihn traf die Anfrage auf Themen, die ihn seit vielen Jahren begleiten: Informationstechnik, Automatisierung und die Frage, wie intelligente Systeme praktisch nutzbar werden.

Seine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker mit der Fachrichtung Informationstechnik und das 1992 begonnene Studium der Ingenieurinformatik bilden einen Teil dieses Hintergrunds. Regelungstechnik, Prozesstechnik und neuronale Netze gehörten schon damals dazu. Heute bekommen diese Grundlagen durch die Verbindung von Software, KI und Robotik eine neue Bedeutung für konkrete Anwendungen.

Aus der Anfrage entstand deshalb mehr als die Idee, ein zusätzliches Produkt anzubieten. Rudolf Braun wollte ein Unternehmen aufbauen, das die Einführung professioneller Robotik verantwortlich begleitet. Er wurde zum Ideengeber und treibenden Kopf der Gründung und führt ANIQMA als Geschäftsführer.

Die gemeinsame Vision: Robotik wird unseren Alltag verändern

Rudolf Braun, Andreas Böhm von Bergnet und Arndt Halbach von RGI verbindet vor allem der Blick nach vorn. Sie erwarten, dass humanoide Roboter unser Leben und unsere Arbeitswelt in den kommenden Jahren deutlich verändern werden. Diese Perspektive war ein wesentlicher Beweggrund, ANIQMA gemeinsam auf den Weg zu bringen.

Die Faszination liegt dabei in der Aussicht auf Systeme, die künftig vielseitigere Aufgaben in einer für Menschen gestalteten Umgebung übernehmen könnten. Wie schnell sich welche Anwendungen durchsetzen, wird von ihrer technischen Entwicklung, ihrer Zuverlässigkeit und ihrem Nutzen abhängen. Für die Gründer ist die Richtung dennoch bedeutsam genug, um sich heute mit ihr auseinanderzusetzen und eigene Kompetenz aufzubauen.

Aus ihrer IT-Perspektive sehen sie besondere Chancen bei Implementierung, Programmierung und Automatisierung. Ein leistungsfähiger Roboter braucht einen passenden Einsatz: Aufgaben müssen beschrieben, Abläufe gestaltet, Systeme eingerichtet und Schnittstellen verbunden werden. Mit wachsenden Fähigkeiten der Geräte entstehen aus Sicht der Gründer auch neue Aufgaben für diejenigen, die ihre Anwendung im Unternehmen ermöglichen.

Mitstreiter, die aus einer Idee ein gemeinsames Vorhaben machten

Am 8. September 2026 gründeten die anyWARE AG, die Bergnet GmbH aus Lindlar und die RS Gesellschaft für Informationstechnik mbH & Co. KG, kurz RGI, aus Remscheid die ANIQMA GmbH. Die Unternehmen bringen unterschiedliche Erfahrungen aus der IT mit. Andreas Böhm von Bergnet und Arndt Halbach von RGI teilen den Willen, die Entwicklung der Robotik aktiv mitzugestalten. Aus der Initiative von Rudolf Braun wurde damit eine gemeinsame Gründung.

Zu den frühen Mitstreitern gehört auch Argyrios „Aki“ Tsioulchas. Der Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Automation und war von der Idee begeistert. Seine technische Perspektive und sein Bezug zu Berlin ergänzen die unternehmerische Basis im Rhein-Main-Gebiet und im Rheinland.

ANIQMA wurde bewusst als eigenständige Gesellschaft aufgebaut. Das Robotikgeschäft erhält damit ein eigenes Profil und ein Team für seine Entwicklung. Die Gründungsunternehmen bleiben auf ihre jeweiligen IT-Kernkompetenzen konzentriert. Die gemeinsame Erfahrung, dass Technologie im Alltag funktionieren muss, prägt zugleich den Anspruch an ANIQMA.

Warum wir heute mit Reinigung, Service und Transport beginnen

Die langfristige Vision verlangt praktische Arbeit in der Gegenwart. Deshalb beschäftigt sich ANIQMA mit autonomen Reinigungs-, Service- und Transportrobotern, die für klar beschriebene Aufgaben ausgewählt und eingeführt werden können. Hier lassen sich konkrete betriebliche Fragen bearbeiten: Welche Bodenflächen eignen sich für autonome Reinigung? Welche wiederkehrenden Wege kann ein System übernehmen? Wie organisiert man eine Übergabe zwischen Mensch und Roboter?

Diese Anwendungen haben einen eigenen Wert. Ein sinnvoll eingesetzter Reinigungsroboter kann einem Team wiederkehrende Flächenarbeit abnehmen. Ein passendes Transportsystem kann Laufwege reduzieren. Servicekräfte können Unterstützung bei geeigneten Transportaufgaben erhalten und ihre Aufmerksamkeit stärker auf Gäste richten. Ob und in welchem Umfang diese Entlastung entsteht, hängt vom jeweiligen Betrieb ab.

Für die Kunden zählt deshalb der Nutzen der heutigen Lösung. Für ANIQMA wächst mit ihrer Einführung zugleich das Verständnis dafür, was autonome Systeme im Arbeitsalltag benötigen. Beides gehört zusammen: konkrete Aufgaben besser lösen und die Voraussetzungen für kommende Entwicklungen verstehen.

Was man über Robotik erst im Betrieb wirklich lernt

Eine Vorführung zeigt Fähigkeiten. Im laufenden Einsatz kommen die Zusammenhänge zum Vorschein: Der Roboter trifft auf wechselnde Hindernisse, unterschiedliche Arbeitszeiten und Menschen, die ihre eigenen Aufgaben erledigen. Lade- oder Versorgungsabläufe müssen in den Tagesplan passen. Bei einer Unterbrechung braucht es ein verständliches Vorgehen und einen erreichbaren Ansprechpartner.

Genau hier liegt ein wesentlicher Teil der Integrationsarbeit. Sie verbindet die Auswahl der Hardware mit Einrichtung, Einweisung, Prozessgestaltung und Betreuung. Eine Anwendung muss so organisiert werden, dass das Team sie im Alltag nutzen kann und ihre Unterstützung tatsächlich ankommt.

Erfahrungen mit Navigation, Gebäudezugängen, Versorgung, Schnittstellen und Service sind auch für die langfristige Entwicklung von ANIQMA wertvoll. Dabei betrachten wir jede Systemklasse mit ihren eigenen Anforderungen. Ein erfolgreicher Reinigungsrobotereinsatz ersetzt keine spätere Erprobung einer humanoiden Anwendung. Er schafft aber praktische Erfahrung im Umgang mit autonomen Systemen und mit den Erwartungen ihrer Betreiber.

Warum uns auch Robodogs besonders interessieren

Vierbeinige Roboter gehören ebenfalls zu den Systemen, mit denen ANIQMA sich beschäftigt. Sie sind für die Gründer spannend, weil sich an ihnen bereits heute konkrete Aufgaben mobiler Robotik untersuchen lassen – etwa die Bewegung auf einer definierten Kontrollroute und der Einsatz geeigneter Sensorik.

Ihr Aufgabenprofil kann deutlich enger gefasst sein als das eines humanoiden Systems, das künftig verschiedenste Gegenstände handhaben soll. Eine solche Fokussierung kann die praktische Einführung erleichtern. Ob ein Robodog für eine bestimmte Aufgabe geeignet ist, entscheidet sich an Route, Umgebung, Sensorik und Betriebsablauf.

Für ANIQMA erweitert diese Systemklasse den Blick auf die Möglichkeiten professioneller Robotik. Unterschiedliche Bauformen sollen dort eingesetzt werden, wo ihre Fähigkeiten zur Aufgabe passen. Mehr dazu erläutern wir im Lösungsbereich Inspektion und mobile Spezialrobotik.

Weniger als acht Wochen von der Idee bis zur Gründung

Zwischen dem ersten Impuls und der Gründung lagen weniger als acht Wochen. Keine zwölf Wochen nach dem ersten Impuls begann der operative Geschäftsbetrieb. Diese Geschwindigkeit beschreibt vor allem, wie schnell aus einer gemeinsamen Überzeugung die Entscheidung zum Handeln wurde.

Zum frühen Aufbau gehörte auch die Qualifizierung: Bereits zum Start standen elf geschulte Mitarbeitende hinter dem Vorhaben. Für Interessenten und Kunden ist Natalie Kolb die erste Ansprechpartnerin. Technik, Service und Lösungsentwicklung gehören von Beginn an zu den Aufgaben, für die ANIQMA Kompetenz aufbaut.

Der Aufbau ist damit eine fortlaufende Arbeit. Das Unternehmen entwickelt seine Fähigkeiten mit den Anwendungen weiter und richtet die nächsten Schritte an den Anforderungen seiner Kunden aus. Die Gründung markiert den Beginn dieses Weges.

Human. Empowered. – die Haltung hinter ANIQMA

Bei aller Begeisterung für Robotik bleibt die Frage nach ihrer Wirkung auf Menschen im Mittelpunkt. Welche Arbeit kann ein System übernehmen? Wo gewinnt ein Team Zeit? Welche Aufgaben verlangen weiterhin Erfahrung, Aufmerksamkeit und Verantwortung? Und wie lassen sich Beschäftigte so einbeziehen, dass die Technik ihnen bei ihrer Arbeit hilft?

Diese Haltung steckt im Namen ANIQMA: ANIMA steht in unserer Markenidee für den menschlichen Ursprung, IQ für Intelligenz, Lernen und die Möglichkeiten intelligenter Technologie. Zusammen beschreiben sie den Anspruch, menschliche Fähigkeiten und technische Möglichkeiten sinnvoll zu verbinden.

Unser Claim Human. Empowered. und der deutsche Slogan Wir stärken Menschen durch Technologie. bringen diese Haltung zum Ausdruck. Sie ist ein Maßstab für die Auswahl von Anwendungen und für deren Gestaltung im Betrieb.

Was unsere Gründung für Kunden bedeutet

ANIQMA möchte Unternehmen einen verständlichen Einstieg in professionelle Robotik ermöglichen. Wir beginnen mit der Aufgabe, betrachten technische Eignung und Wirtschaftlichkeit und begleiten die Einführung bis in den laufenden Betrieb. Die passende Hardware gehört dazu, ebenso wie ein Konzept für ihre tatsächliche Nutzung.

Für einen Gebäudebetreiber kann der erste Schritt die Prüfung einer Reinigungsfläche sein. Für ein Hotel eine wiederkehrende Transportaufgabe. Für einen Produktionsbetrieb ein Materialfluss. Unternehmen, die sich mit humanoider Robotik beschäftigen, können dagegen ein klar begrenztes Entwicklungs- oder Lernziel verfolgen. Der Ausgangspunkt wird jeweils aus dem konkreten Bedarf abgeleitet.

Wie wir diesen Weg gestalten, beschreiben wir unter Service und Beratung. Einen Überblick über Menschen, Haltung und regionale Schwerpunkte finden Sie auf Über ANIQMA.

Die Entwicklung mitgestalten

ANIQMA ist aus einer gemeinsamen Vision entstanden: Robotik wird aus Sicht der Gründer in den kommenden Jahren einen wachsenden Einfluss darauf haben, wie Menschen leben und arbeiten. Mit der Gründung haben sie sich entschieden, diese Entwicklung praktisch mitzugestalten.

Heute beginnt das bei einer konkreten Aufgabe, einem geeigneten System und den Menschen im Betrieb. Dort zeigt sich, wie aus technischer Möglichkeit hilfreiche Unterstützung wird. Dort entsteht auch die Erfahrung, auf der wir weiter aufbauen wollen.

Sie haben eine wiederkehrende Aufgabe, bei der Robotik Ihr Team unterstützen könnte? Über unsere Robotik-Potenzialprüfung können Sie mit uns ins Gespräch kommen.

Von Technik zu Relevanz.

Wir ordnen Entwicklungen nicht danach ein, wie spektakulär sie wirken, sondern danach, wann daraus ein verlässlicher und wirtschaftlicher Einsatz werden kann. Genau deshalb verbinden wir technische Einordnung immer mit der konkreten Aufgabe im Betrieb.

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